Abschluss Vorprojekt Neue Mehrzweckhalle Hitzkirch

Vorprojekt MZH im Kontext mit Werkleitungsvernetzung auf dem Schulareal Hitzkirch

Obwohl seit über einem Jahr die Weiterbearbeitung des ursprünglichen Wettbewerbsprojekts läuft, sind die Veränderungen im und an der Mehrzweckhalle gering. Dies ist auf eine bereits zum Wettbewerb ausgereifte Projektstudie mit klar geordnetem, konfliktarmem Raumkonzept respektive Gebäudestruktur zurückzuführen. Aus dem bisherigen Architekturmodell entstand inzwischen durch das Zusammenwirken der verschiedenen Planer und Planerinnen ein ganzheitliches, funktionales Gesamtprojekt. So wurden nicht nur die Funktionen, Dimensionen, Bauphysik und Statik aufeinander abgestimmt, optimiert und präzisiert, auch die Kostenbetrachtung spielte eine wesentliche Rolle.

Im Aussenraum wurde die Verkehrsführung und die generelle Erschliessung definiert. Die Gestaltung der Umgebung nahm basierend auf der Strassenplanung entsprechende Konturen an. Gemeinsam mit weiteren Planungsexperten wurde die Siedlungswasserwirtschaft, die Energieversorgung, die Haustechnik sowie das Thema Kühlung/Lüftung der MZH vertieft. Parallel dazu wurde mit der Netzanbieterin CKW ein neuer Strom-Hauptanschluss mit ausreichend Kapazität für die gesamte Schulanlage geplant. Entstanden ist nun ein Arealnetz-Konzept im Kontext mit der neuen MZH für die Vernetzung aller wesentlichen Medien wie Wasser, Abwasser, Strom, Wärme und IT/Kommunikation für das ganze Schulareal in Hitzkirch. Durch dieses vernetzte und ganzheitliche Vorgehen können Kosten eingespart und im gleichen Zug die Werkleitung optimiert werden.

In der nun folgenden Bauprojekt-Phase geht es darum, das Vorprojekt inhaltlich zu konkretisieren, die Materialisierung zu definieren und abschliessend einen Kostenvoranschlag zu erstellen. Das Ergebnis wird dann das konkrete Bauprojekt sein, welches als Baugesuch eingereicht wird.

Pläne
MZH_EG
MZH_OG
MZH_UG
Schnitt